Grumbacher MÜMLING-INSEL hinter dem Spielplatz und IKEK-PROJEKT wird MEHRGENERATIONENPARK

Die Insel

                                                                                                                                                                                                                                                                                       Auf der Grumbacher Mümling-Insel bleibt außer der Bushaltestelle und dem Spielplatz Raum für einen Mehrgenerationenpark. Diesen gilt es, jetzt zu gestalten. Im letzten Jahr, September 2019, hatten die Besucher des Pickickfestes auf der Insel Gelegenheit, ihre Ideen zur Gestaltung kundzutun. Lesen Sie dazu bitte den folgenden Beitrag! Hier zunächst einige Fakten zur Historie der Mümling-Insel.

Im 18. Jahrhundert wurde zwischen der Hofferberthschen Mühle im Süden und der Lustschen Mühle im Norden der MÜHLGRABEN, eine ABZWEIGUNG der MÜMLING, eingerichtet. Sein Wasser trieb die Mühlräder der beiden Mühlen (Mahlmühle, Ölmühle, Schneidmühle) an. Gleichzeitig entstand zwischen der Mümling  und dem Mühlgraben DIE INSEL. Sie wurde von den damaligen Besitzern (Siehe Plan!) als Garten und Wiese genutzt. (Siehe Foto!)

In der zweiten Hälfte der siebziger Jahre unseres Jahrhunderts wurde der Mühlgraben bei der Flurbereinigung zugeschüttet: Der südliche Teil der Insel blieb als Kleingartenanlage und Wiese mit Obstbäumen u.a. erhalten (Besitzer Fam. Orth). Der nördliche Teil bildete den Raum für die Buswartehäuschen und den Spielplatz (Gemeinde als Besitzer).

 

2018 verkaufte Familie Orth ihren südlichen Teil an die Gemeinde Höchst.

Dieser Teil soll nun zum Mehrgenerationenpark umgewandelt werden. Alle Grumbacher Büger/innen können und sollten Ideen dazu einbringen.. (Siehe Plakat!!!!” Ideen für den Mehrgenerationenpark” – Wasser erlebbar machen. )                                    Leitgedanken, Ideen, Vorschläge etc. sollten für ein friedliches Miteinander stehen.

 

 

Ideen
Gewünscht von
Bewegungsparcours
Max
Kräutergarten
 
Beach-Soccer-Feld
Hugo
Tischtennisplatte
 
Badminton-Feld
 
Barfuß-Weg
 
Feuersteine zum Grillen
 
Tretbecken, Kneipp-Anlage
 
Trimm-Dich-Strecke
 
Baumhaus für Teenager-Treffen
Finja, Leonie
Pool für den Sommer
Lenja, Finja, Mara, Martha,Leonie,
Insektenhotel
Sylvie
Minigolf-Anlage
Lenja
Eisbahn
Daniela
Sinnesgarten
Haschert
Gemüsebeet
 
Slackline

 

Neues zur Gestaltung der Insel nach einem Rundgang mit  einem Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde für den Odenwaldkreis, am  28.05.2020

Bei der Gestaltung der INSEL ist es wichtig, Grundsätzliches zu beachten!!!!

Hier die Ergebnisse der Inselbegehung mit der Unteren Naturschutzbehörde am 28.05.2020:

Am Donnerstag, 28.05.2020, trafen sich Mitglieder aus der Gruppe “Dorfentwicklung” mit einem Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde/Erbach, um zu erfahren, welche Auflagen bei der Gestaltung des Inselgrundstücks vonseiten der Naturschutzbehörde zu beachten sind. Im Folgenden eine Zusammenfassung der Ergebnisse, zusammengestellt von Ruth Friedt.

Die „Insel“ – Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen

Zu einem lebendigen Dorf gehören Orte und Plätze, an denen sich Einwohner und Gäste begegnen können. Orte, die auf kurzen Wegen zu erreichen sind und an denen man sich wohl fühlen kann. Ein solcher Ort könnte das Gelände der „Insel“ an der Mümling werden. So jedenfalls sehen es die Mitglieder der Dorfentwicklungsgruppe Mümling-Grumbach.

Mit Blick auf die Schwerpunkte: „Leben am Wasser“, „Neues Ortsbild“ und „Umweltverträglichkeit“ wurden Ideen für die zukünftige Gestaltung des Geländes gesammelt. Beim Picknick auf der Insel, im September letzten Jahres, waren auch Meinung und Wünsche der Mümling-Grumbacher Bürger und Bürgerinnen gefragt.       (Hier Verweis auf die schon vorhandene Auflistung) Lesen Sie bitte die Beiträge:”Grumbacher Mümling-INSEL hinter dem Spielplatz wird zum Mehrgenerationenpark” und “Ideen für einen Mehrgenerationenpark” !

Dem gegenüber steht jetzt das Ergebnis einer Ortsbegehung und eines Gesprächs mit einem Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde des Odenwaldkreises, deren oberstes Anliegen es  ist , dass neben den Interessen der Bevölkerung auch die Interessen von Natur und Umwelt Berücksichtigung finden.

Das ist möglich auf der Insel:

  • Kleine Wege, um das Gelände herum und innerhalb des Wiesenbereiches, können durch Nutzung und durch das Freihalten von Bewuchs, entstehen und unterhalten werden.
  • Die Wiesenbereiche können gemäht dort werden,  wo Fläche zur Nutzung gebraucht wird. Zu den Rändern des Grundstücks hin soll der Bewuchs stufenförmig erhalten bleiben, um die Insel in ihrer Natürlichkeit zu belassen.
  • Im Bereich unter den Bäumen dürfen die Unebenheiten ausgeglichen werden, jedoch ohne den Einsatz von Schotter, Bauaushub oder Ähnliches. Es darf keine Versiegelung von Flächen stattfinden.
  • Bänke in begrenzter Zahl können platziert werden. Sollten sie ein Betonfundament benötigen, muss dafür ein Antrag gestellt werden.
  • Feste Installationen, wie Hütten usw. sind nicht erlaubt.
  • Menschen können sich in Gruppen dort treffen und dabei mitgebrachtes Spielmaterial (z.B. Federballspiel) sowie mitnehmbare Tische und Bänke nutzen.
  • Dies gilt auch für kleinere Feste von Gruppen und Vereinen, wie z. B. das Weihnachtsbaum-Verbrennen der Jugendfeuerwehr, das Insel-Picknick oder Ähnliches. Hierbei dürfen, für die Dauer der Veranstaltung, Bänke, Tische, Pavillons usw. aufgestellt werden.
  • Die Böschung der Mümling muss unberührt bleiben.
  • Erlaubt sind hingegen Blühstreifen und –flächen mit einheimischen Wildpflanzen und, wenn notwendig oder in das Konzept passend, die Pflanzung von für das Gelände typischen Büschen oder Bäumen.

Die Dorfentwicklungsgruppe sieht, trotz aller Einschränkungen, auch interessante Möglichkeiten zur Nutzung als Ort der Begegnung. Hier ist Kreativität und Zusammenarbeit gefragt.

Wer Interesse und Lust hat, sich bei der Zukunftsgestaltung der „Insel“ einzubringen, ist herzlich Willkommen. Nach dem Motto:

„Grumbach – mach was draus!“ 
Text: Ruth Friedt       
Es gilt zu überdenken, welche Ideen aus der Besuchergruppe beim Picknickfest im September 2019 unter Beachtung der NATURSCHUTZ-AUFLAGEN umsetzbar sind. Nachhaltigkeit, Natur und Umweltschutz spielen dabei eine zentrale Rolle.(Siehe Artikel “Hessen wirbt vom Touristen” im  Odenwälder Echo vom 05.06.2020!)  
   
 
   
 
   
 
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

                                                                                 

Hier nun die ersten Vorplanungen für den Mehrgenerationenpark. Die Grundrisse wurden von Ruth Friedt erstellt.

Grundrisse von Ruth Friedt erstellt.

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