Verlauf des IKEK-Prozesses in Höchst und seinen Ortsteilen

 

Im Folgenden soll der Verlauf des Höchster  IKEK-Prozesses dargestellt werden. Der Text orientiert sich an der Endfassung des IKEK-Prozesses der Firma regio, Frankfurt a. Main unter folgenden links: IKEK_Höchst_i._Odw._Endfassung_druckversion.pdf und www.hoechst-i.-Odw.de (Fischbrunnen anklicken!)

 

IMG_3280 (2) - KopieMümling-Grumbachs Potenziale u .SchwächendT1hSFIwY0Rvdkx6TmpMV2R0ZUMxc2FYWmxMbk5sY25abGNpNXNZVzR2YldGcGJDOWpiR2xsYm5RdmFXNTBaWEp1WVd3dllYUjBZV05vYldWdWRDOWtiM2R1Ykc5aFpDOTBZWFIwTUY4ekxTMHRkRzFoYVRFME9EWmhOV0ZqWm1KaFlUWTFaRFk3YW5ObGMzTnBiMjVwWkQwM016SkVRVGd6TTBOR1FUTkdNa1Ew

Die folgende  Darstellung richtet sich insbesondere an die Mümling- Grumbacher Bürger/innen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe „Dorfentwicklung“

VERLAUF:

1. Am 24. Juni 2013 entschied sich die Gemeindevertretung einstimmig für die Aufnahme aller Ortsteile als Förderschwerpunkte. Somit wurde auch  Mümling-Grumbach ein Förderschwerpunkt.

2. Am 24. August 2013 wurde die Gemeinde Höchst mit ihren neun Ortsteilen mit einem Anerkennungsschreiben in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen.

3. Der Förderzeitraum ist auf zehn Jahre angelegt und beginnt mit der Konzeptphase, in der mit Beteiligung von Bürgerschaft, Verwaltung und kommunalen Gremien die gesamtkommunalen und lokalen strategischen Entwicklungsmöglichkeiten für Höchst in einem integrierten kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) aufgezeigt werden.

4. Im Juni 2015 wurde die Öffentlichkeit bei einer Auftaktveranstaltung im Bürgerhaus in Höchst zu den Möglichkeiten und Hintergründen der Dorfentwicklung informiert.

5. Im September 2015 folgten die lokalen Veranstaltungen, bestehend aus einem Ortsrundgang und einem sich anschließenden Workshop. In Mümling-Grumbach im Feuerwehrhaus. Gemeinsam wurden Potenziale und Schwächen des Dorfes aufgezeigt.

 

  6. Am 12.11.2015 fand das erste IKEK-Forum in Höchst statt. Die Ortsteile stellten ihre Ergebnisse auf anschauliche und vielfältige Weise vor.

 

 

Präsentationsfoto

 

7. In den folgenden Foren wurden vier Handlungsfelder*1), die sich aus der Arbeit in den Foren herauskristallisierten, mit inhaltlichen  Schwerpunktthemen und ihren Zielen*2) erarbeitet. Daraus ergaben sich  mögliche Projekte, die einen alle Ortsteile integrierenden Inhalt haben müssen, aufgeführt.  Für Mümling-Grumbach wurde das Ziel „Wasser erlebbar machen“, bedingt durch seine Lage an der Mümling,  im Handlungsfeld 1″Drinnen und draußen“ richtungsweisend.

      Handlungsfeld 1      Drinnen und draußen, darin ergänzt das Projekt „Bankenmetropole Höchst“

      Handlungsfeld 2      Vereine und Gemeinschaft

      Handlungsfeld 3      Mobilität

      Ha Handlungsfeld 4      Natur und Freizeit

     (*1) Siehe im Folgenden Tabelle „Verstetigung in der Dorfentwicklung Höchst i. Odw.“ !

     (*2) Siehe im Folgenden Tabelle  „Mittelpunkte und Ortsentwicklung“ !

 

 

Hier die Schwerpunkte und Ziele der Handlungsfelder 1 und 4

 

 

  8. Erarbeitung des Leitgedankens: „Höchst vielfältig in die Zukunft“

  9. 25.04.2016 Abgabe der Anträge für die Start- und Schnellen Folgeprojekte

10. Bis 10.08.2016 Einreichung der Anträge zu den Folgeprojekten.

 Für Mümling-Grumbach bedeutete das Einreichung von drei Anträgen:

Startprojekt:                    Antrag auf Beratung durch einen Städteplaner

Schnelles Folgeprojekt: Antrag:  Marktplatz, Spielplatz und Mümling erlebbar machen (Siehe Ziel:“ Wasser erlebbar machen“)

Folgeprojekt:                  Antrag: Überdachter Treffpunkt für alle Generationen und Jahreszeiten 

Bei der Antragstellung ist zu beachten, dass

alle Projekte  in einem gesamtkommunalen Zusammenhang stehen, d.h. zum Nutzen für die gesamte Großgemeinde angelegt sind. Eine gelungene Marktplatz- und Spielplatzgestaltung und die Möglichkeit, die Mümling und ihr Ufer zu erleben,  lockt auch Besucher von anderen Ortsteilen und der Region an.

 

 

Platz unter Bäumen mit Mümlingzugang(1)

Fotos Mümling-Grumbach „Schnelles Folgeprojekt“

Mümlingtreppe(1)

11. Genehmigungsabläufe für das IKEK-Konzept:

      a) Am 14.09.2016 stimmt die Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI Bank) dem Höchster „IKEK-Konzept“ zu.

     b) Am 15.09.2016  einstimmige  Zustimmung der Gemeindevertretung für den IKEK-Prozess.

12. Planungsvergabe an städtebauliches Ingenieurbüro:

     a) Am 16.03.2016  Vergabe des Planungsauftrages für die Schnellen Folgeprojekte an das Planungsbüro Dr. Lenz,

Begher und Raabe in Darmstadt.

 

In einem Einladungsschreiben der Gemeindeverwaltung an die Mitglieder der Steuerungsgruppe, die

Ansprechpartner/innen der Startprojekte „Drinnen und draußen“ , an die Planungsgruppe Darmstadt, Herr Dr. Lenz, und die Ortsvorsteher(zur Kenntnisnahme) lesen wir: „Das Projekt drinnen und draußen“ ist am Start! Nach der Angebotsabgabe stellten sich  in der Sitzung des Gemeindevorstandes am 16. März.2016 drei Fachbüros vor. Der Gemeindevorstand ist der Empfehlung der anwesenden Vertreter des Handlungsfeldes 1 „Mittelpunkte und Ortsentwicklung“ gefolgt und hat das Büro „Planungsgruppe Darmstadt(Herr Lenz) beauftragt. Zwischenzeitlich hat ein Gespräch mit Herrn Lenz stattgefunden.“

Zunächst wird Herr Dr. Lenz eine Ortsbegehung vornehmen. Dazu schreibt die Gemeindeverwaltung: „Herr Lenz hat sämtliche Projektbeschreibungen, weiterführende Unterlagen der Projektgruppen und Ortspläne der Gemeinden  erhalten………..Auf der Basis der Projektunterlagen  und der Besichtigungen wird Herr Lenz Umsetzungsvarianten für die Ideen der Projektgruppen vorbereiten und zur Diskussion stellen. Dafür sind zwei Gesprächsrunden angesetzt.

 


1. Moderierte Gesprächsrunde zur Diskussion von Planungsvarianten 

  1.      24.04.17.      Mümling-Grumbach/Hetschbach 
  2.      10.05.17        Hassenroth/Hummetroth
  3.      31.05.17        Annelsbach/Pfirschbach

2. Moderierte Gesprächsrunde zur Festlegung einer geeigneten Planungsvariante

   08.06.17          Drei Ortsteile werden noch festgelegt

   19.06.17          Drei Ortsteile werden noch festgelegt

3. Gesprächstermin von Gemeindevorstand und Steuerungsgruppe zur Zusammenführung und Priorisierung der Folgeprojekte.

Termin: Nach den Sommerferien  

 

13. Erste moderierte  Runde                                                                                                                                                             Am Montag, 24.04.17 fand die erste moderierte Gesprächsrunde für die Ortsteile Hetschbach und Mümling Grumbach statt. Moderiert wurde die Runde von Frau Meyer-Marquardt,von der Gemeinde beauftragte Verfahrensbegleiterin . Außerdem anwesend waren Herr Bürgermeister Bitsch, Frau Lachnit von der Kreisbehörde für Orts- und  Regionalentwicklung, Vertreter/Innen der Arbeitsgruppen des Handlungsfeldes 1 „Drinnen und draußen“ aus Hetschbach und Mümling-Grumbach, Herr Dr.Lenz vom Architekturbüro in Darmstadt u.a. Grundsätzlich wurden die Gestaltungsideen der örtlichen Arbeitsgruppen vom Architekturbüro aufgegriffen (Sie betreffen:  Hetschbach: Marktplatz; Mümling-Grumbach: Marktplatz, Bushaltestelle, Spielplatz) und Planungsvarianten aufgezeigt. Für Grumbach wurden als Variablen aus den Vorlagen der Arbeitsgruppe genannt:

. Marktplatz weitestgehend  belassen

. ins Ufer eingelassener breiter Treppenzugang zur Mümling am Marktplatz. Rechtes Mümlingufer  in Blickrichtung: Marktplatz. Handlungsfeldziel „Wasser erlebbar machen“,

. ins Ufer eingelassener breiter Treppenzugang zur Mümling außerhalb des Spielplatzes unter Wahrung aller Sicherheitsvorkehrungen. Rechtes Mümlingufer.

. Ein überdachter offener Säulenpavillon neben oder ????? den Bushaltehäuschen als Sitzgelegenheit für alle Generationen und als Informationszentrum der Gemeinde, der Vereine, der Gruppe Dorfentwicklung usw. Diese Einrichtung entspräche den Zielen des Handlungsfeldes 1:“ Möglichkeiten des Treffens & Zusammenkommens für alle Genrationen erhalten und schaffen“ und des Handlungsfeldes 4 „Hinweise und Orientierung schaffen, Besonderheiten hervorheben (Galerie), Landschaft und Brauchtum in vielfältiger Weise erlebbar machen.“ Siehe dazu oben Übersicht “ Mittelpunkte und Ortsentwicklung“

. Eine zweite Variante wäre die Dachverlängerung der Wartehäuschen nach Süden in Richtung Spielplatz. So würde eine Terrasse entstehen.

. Planschbecken:

 

 

Die Gruppe Dorfentwicklung Mümling- Grumbach hat die Hausaufgabe, Überlegungen zur Position des Pavillons und seiner Nutzungsmöglichkeiten anzustellen und dem Architekturbüro mitzuteilen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Nutzung einem gesamtkommunalen Aspekt haben muss .Insgesamt ist alles noch Planung, d.h. nichts Endgültiges. 

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Mümlingufer, hier eine breite Treppe angedacht Fotos: I. Schmauß

 

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Mümlingbrücke

                                      

 

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Buswartehäuschen von der Straße aus gesehen

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Rechtes Mümlingufer, hier eine Bank in Richtung Marktplatz

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Buswartehäuschen von der Mümling-Grumbacher Straße aus gesehen. Hier Dachverlängerung für Terrasse.

 

 

 

 

 

 

 

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Blick in die Mümling-Grumbacher Straße, rechts Spielplatz und Bushaltestelle

 

 

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14. Am 08.06.2017 findet eine neue Gesprächsrunde statt (Siehe Pkt. 13!)  

 

  

15. Moderierte Gesprächsrunden zu den Planungsvarianten für Hummetroth/Hassenroth am 10.05.17 und für Pfirschbach/Annelsbach am 31.05.2017:                                                                                                                                                                                  INHALT :Gestaltung des Ortsmittelpunktes bzw. in Pfirschbach Umgestaltung des Dorfgemeinschaftshauses.

16. 08.06.2017: Abschließende moderierte Gesprächsrunde für die Ortsteile Hummetroth, Hassenroth, Mümling-Grumbach und Hetschbach:

INHALTE:                                                                                                                                                                                      a) Vorstellung der endgültigen Pläne zur Gestaltung der Ortsmittelpunkte in Hummetroth, Hassenroth und Hetschbach und des Spielplatz- und Bushaltebereichs in Mümling-Grumbach. Die geladenen Anwesenden stimmen den endgültigen Plänen zu.                                                                                                                                                                                                   (Für Mümling-Grumbach geht es im Wesentlichen um die Restaurierung der Buswartehäuschen, den Einbau einer  Info- Galerie in den Wartehäuschen, um die Verlängerung der Dächer der Wartehäuschen nach zu Süden zu einer Sitzterrasse, ein Planschbecken auf dem Spielplatz und um zwei breite Sandsteintreppen, eingelassen ins Mümlingufer an der Bushaltestelle und nahe dem Anwesen Koch auf der Seite gegenüber.

b) Für jedes Projekt wird eine detaillierte Kostenaufstellung vom Planungsbüro vorgestellt.

c) Pläne und Kostenaufstellung werden an den Gemeindevorstand und die Steuerungsgruppe weitergereicht. Ihre Zustimmung zu beiden Vorlagen ist erforderlich.

d) Gemeindevorstand und Steuerungsgruppe werden in einer der folgenden Sitzungen eine Prioritätenliste  für die Umsetzung der Projekte erstellen. Kriterien, die für Aufstellung der Reihenfolge ausschlaggebend sein könnten, wurden von den Anwesenden  erarbeitet. Sie werden ebenso an den Gemeindevorstand und die Steuerungsgruppe weitergeleitet.

Die Kriterien, die für die Prioritätenliste von Bedeutung sind, werden zu einem späteren Zeitpunkt hier ergänzt.

26.07.2017: Gemeindevertretung und Steuerungsgruppe entscheiden über die Reihenfolge der Umsetzung der vorliegenden Projekte . Planungen und Kostenaufstellungen zu den einzelnen Maßnahmen liegen den Gruppierungen vom Architekturbüro Lenz/Darmstadt vor.

ERGEBNISSE  ??????? werden baldmöglichst eingestellt.